35 Jahre UW Pförring – eine Erfolgsgeschichte
Mit einem Bairischen Abend haben die Unabhängigen Wähler Pförring das über 35-jährige Bestehen der Wählergruppe gefeiert. Die Donautaler umrahmten die Veranstaltung musikalisch. Zudem war der bekannte Gstanzlsänger und Liedermacher aus der Oberpfalz, Josef „Bäff“ Piendl in Pförring zu Gast und sorgte bei den vielen Besucher und Gäste im aus voll besetzten Pförringer Pfarrsaal mit seinen Witzen, Liedern und Schnaderhüpferln für Lachsalven und Freudentränen. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte der UW-Vorsitzende Stefan Haser die Ehrengäste, zu denen neben Alt-Bürgermeister und Vizelandrat Bernhard Sammiller und dem Landratskandidaten und Parteichef der Freien Wähler Eichstätt, Anton Haunsberger, auch Sebastian Kügel, der zweite Bürgermeister des Marktes Pförring und die beiden Geistlichen der Pfarrei Pförring Pfarrer Michael Saller und Pfarrvikar John Bosco gehörten. Der besondere Dank von Haser galt den vielen UW-Frauen und der Bewirtungs-Crew des Pfarrheims um Rudi Kügel und Werner Lindermayer. „35 UW das sind auch 35 Jahre Ehrenamt“, betonte Haser in seiner Ansprache. Er erinnerte an die „sehr schwierige Anfangsphase“ nach der Gründung der Wählergruppe. „Seit der Zeit haben wir UWler viele Diskussionen geführt und Entscheidungen getroffen – immer mit großem Engagement, unendlicher Geduld und viel Humor und immer zum Wohl der Pförringer Bürger!“ Je mehr die Gemeinde Pförring gewachsen sei, desto mehr seien die Aufgaben und desto größer die Verantwortung für die UW gewachsen. „Wir haben sicher nicht immer alles perfekt gemacht, aber wir haben immer zusammengehalten und langweilig war uns nie“, so Haser. Die UW habe mittlerweile Tradition in Pförring. „Die UW steht für eine bodenständige Politik und ist nicht kaputtzukriegen“, so Haser abschließend. Vizelandrat und Altbürgermeister Bernhard Sammiller lobte die UWler: „Es war immer ein guter Meinungsaustausch mit dem Kampf um die beste Lösung für die Bürger Pförrings.“ Er erinnerte an die Anfangszeit, als Sebastian Kügel die Unabhängigen Wähler aus der Taufe gehoben habe. Sechs Jahre später, 1996, habe Kügel ihn, den damals unbekannten Bernhard Sammiller, als UW-Bürgermeisterkandidaten für Pförring vorgeschlagen. Überraschend habe er die Wahl zum Rathauschef für die UW gewonnen. Sammiller, der dreimal als Bürgermeisterkandidat der UW und einmal als gemeinsamer Kandidat von UW und CSU gewählt wurde, appellierte an die Besucher, die Demokratie zusammenzuhalten. „Jeder Einzelne kann mit Würde, Freiheit, Menschlichkeit und Zuversicht etwas bewegen, denn nichts ist unmöglich, wenn der Blick nach vorne gerichtet ist.“ Kügel gab das Lob weiter an seine Mitstreiter. Neben den sieben Gründungsmitgliedern hätten 32 Kandidatinnen und Kandidaten samt ihren Familien zum Anfangserfolg der UW beigetragen. Auch Haunsberger würdigte die Leistung der Unabhängigen: „Ihr habt schon seit eurer Gründung zu jederzeit ein tolles und engagiertes Team beisammen!“. Die UW habe in Pförring immer die Zukunft mitgestaltet. Auch jetzt sei ihm mit Blick auf die Zukunft nicht bange, denn „die Kandidaten der UW und der JUW sind allesamt tolle Charaktere und werden auch bei dieser Kommunalwahl für Furore sorgen“, so Haunsberger. Der oberpfälzer Humorist Josef Piendl, besser bekannt als Bäff, sorgte für Stimmung im Saal und bezog auch immer wieder das Publikum in seine Witze und Lieder mit ein. Der Eintritt zur Jubiläumsveranstaltung, bei der auch ein Brotzeit serviert wurde, war frei. Die UW bat aber um Spenden, die je zur Hälfte für die ehrenamtlichen Helfer des Seniorenheims und die CooldanceKids Pförring bestimmt sind. Als sich der Saal gegen Mitternacht leerte, lobten viele Gäste die Veranstalter für den „schönen Abend“ und steckten bereitwillig ihren Obolus in die Spendenbox