Historische Feuerwehrleiter kehrt heim

Historische Feuerwehrleiter

Pförring Neben viel moderner Feuerwehrtechnik besitzt der Markt Pförring auch eine vierrädrige, hölzerne Feuerwehrleiter, Baujahr 1891. Um das seltene Stück, das zuletzt für den historischen Festzug bei der 700 Jahrfeier des Marktes aus dem Depot geholt wurde, auch für die Zukunft zu erhalten, wird es als Dauerleihgabe der Historischen Fahrzeugsammlung mit dem Schwerpunkt Feuerwehrtechnik der Stadt Ingolstadt überlassen. Die Feuerwehr habe sich bei einem Besuch davon überzeugen können, dass das gute Stück bei den Ehrenamtlichen in besten Händen ist, berichtete Marktrat und Feuerwehrarzt Max Hader. „Es könnte keinen besseren Platz geben“, stimmte Bürgermeister Dieter Müller zu, hier komme die Leiter zu neuen Ehren. Der Leiter-Wagen kehrt somit heim. Denn er wurde in Ingolstadt gebaut und gilt als letztes erhaltenes Exemplar aus der Wagen- und Feuerwehrrequisitenfabrik Peter Höfner. Der Markt hat deshalb mit dem Zentrum Stadtgeschichte der Stadt Ingolstadt einen Leihvertrag geschlossen. Für besondere Anlässe steht das Fahrzeug auch weiterhin dem Markt zur Verfügung.

Gemeindewald mit leicht positivem Betriebsergebnis

Nach 13 Jahren verlässt Förster Michael Wittl die Forstdienstelle Altmannstein und ist damit auch nicht mehr für den Pförringer Gemeindewald zuständig. Zum Abschied präsentierte er ein überraschenderweise leicht positives Betriebsergebnis für 2025. Der Plan sah ein Defizit von 13.000 Euro vor. „Aufgrund des guten Holzpreises und der Zuschüsse für den Waldumbau konnte ein leichtes Plus erwirtschaftet werden“ erklärte Wittl. Ausgaben von 55.000 Euro standen Einnahmen von 56.500 Euro gegenüber. Für 2026 rechnet Wittl bei vorsichtiger Kalkulation mit einem Defizit. Geplant sind Einnahmen von 44.000 Euro und Ausgaben von 47.000 Euro. Welches Ergebnis sein designierter Nachfolger Florian Schlagbauer erzielen wird, sei wegen der vielen Variablen aber offen, meinte Wittl und nannte hier vor allem den Holzpreis. Auf Anregung von Georg Lang (FW) werden in Wackerstein verschiedene Eschen und Eichen inspiziert, die wegen Standsicherheit beziehungsweise Totholz eine Gefahr darstellen könnten. Wittl dankte dem Markt, insbesondere Christof Batz vom Bauhof  für die vertrauensvolle Zusammenarbeit

IN KÜRZE

Der Bebauungsplan „An der Donaustraße Ost“ wurde nach 30 Jahren in einem Punkt geändert. Höhenbezugspunkt ist nun nicht mehr das natürliche Gelände, sondern der höchste Punkt der angrenzenden Straße.

Im Zuge der Sanierung der Straße Am Schlossberg in Wackerstein wird die Straßenbeleuchtung versetzt und teilweise erneuert. Den Auftrag erhielt das Bayernwerk zum Preis von 29380 Euro.

Für das Regenerdbecken westlich von Dötting wurde die Planung an das Büro Wipflerplan zum Preis von 14.000 Euro vergeben. Die Nettobaukosten werden auf 125.000 Euro geschätzt. In Rahmen der Flurneuordnung 3 wird das Projekt mit maximal 100.000 Euro gefördert.

Im Rahmen der Sanierung des Klassenhauses drei, in dem die Mittelschule untergebracht ist, müssen statt wie geplant einer nun zwei neue Fluchttreppen errichtet werden. Der Auftrag wurde für 60.000 Euro an die Firma Metallbau Förstl vergeben. Dazu kommt auch noch eine Brandschutztür für rund 6000 Euro. kue

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