Die 80. Sitzung des Pförringer Marktgemeinderats war die letzte vor der Kommunalwahl und zugleich die wohl kürzeste der laufenden Wahlperiode. Nach nur 45 Minuten waren 10 Tagesordnungspunkte im öffentlichen und fünf im nicht öffentlichen Teil abgehakt.
Bauturbo in Lobsing
Der sogenannte Bauturbo greift zum ersten Mal in Pförring. Im Ortsteil Lobsing erteilte der Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen zu zwei Bauvoranfragen für Einfamilienhäuser im Außenbereich. Zum einen, so die Begründung des positiven Vorschlags der Verwaltung, lägen die Grundstücke an der Erschließungsstraße Am Tettenbach, zum anderen, werden die Teilflächen wegen der vorhandenen Bebauung als Baulücken gesehen. Bezugsfälle könnten deshalb nicht aus der Zustimmung abgeleitet werden.
Im Zuge der Sanierung des Klassenhauses 3 der Grund- und Mittelschule Pförring ist einen zweite Fluchttreppe und die Versetzung der vorhandenen vorgeschrieben worden. Die Statik dafür wurde für 6500 Euro an das Ingenieurbüro Surrer vergeben. Der neue Blitzschutz wurde an PESA Sengenthal für 21.300 Euro vergeben. Laut Sachstandsbereicht von Bürgermeister Dieter Müller schreiten die Arbeiten weiter gut voran. Diee Dachsanierungsarbeiten hätten sich zwar witterungsbedingt geringfügig verzögert, könnten aber bis Mitte März abgeschlossen werden. Die Fenster- und Türelemente auf der Ost- und Nordseite werden voraussichtlich in den Pfingstferien 2026 geliefert und montiert. Das Wärmedämmverbundsystem sowie die Verputz- und Anstricharbeiten werden Hand in Hand mit der Fenstermontage ausgeführt.

Der Winter scheint die Straßen in Pförring heuer besonders in Mitleidenschaft gezogen haben, wie zahlreiche Risse im Asphalt zeigen. Deshalb hat heuer der Bauhof insgesamt 25 Kilometer Risse zur Sanierung angemeldet. Der Auftrag wurde an die Firma Luley für 22.000 Euro vergeben.
Das Fachbüro Breitbandberatung Bayern wird den Markt Pförring auch nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags weiter unterstützen. Die Begleitung durch das komplexe Gigabit 2.0 Förderverfahren bis zur Erstellung des Verwendungsnachweises kostet den Markt 13.700 Euro.
Das Ferienprogramm 2025 umfasste laut Abschlussbericht 28 Veranstaltungen. Insgesamt haben 145 Kinder teilgenommen und damit 20 mehr als im Vorjahr, freute sich Bürgermeister Müller über den wachsenden Zuspruch. Die Teilnehmergebühren konnten freilich die Kosten von 4837 Euro nicht decken. De Markt musste 3.300 Euro zuschießen. Der Marktgemeinderat beschloss, auch für 2026 3.500 Euro bereitzustellen.
Die Caritas Sozialstation betreut derzeit 17 Personen aus der Gemeinde Pförring. Auf Antrag bewilligte der Gemeinderat wieder einen Zuschuss von 1000 Euro. kue